Mit einem lauten Hoppla durchs Computerzeitalter!

Fünf Fragen und Antworten über das Internet

Internet! Jeder kennt es, jeder nutzt es, jeder findet es relativ okay. Vorausgesetzt, man bekleidet kein höheres Amt in der CDU oder wurde von seinen Eltern auf Frank Schirrmacher (FAZ, senil?) getauft. Aus Anlass des 100. Geburtstags des Internets (dauert noch ein wenig, doch hier ein exklusiver Vorabdruck) beantworten wir schon mal die wichtigsten Fragen über das World Wide Web. Alles, was man über das Internet wissen muss/darf. Löööl?! WTF ey?

Wann wurde das Internet erfunden?

Weder existierte jemals ein Wilhelm Gottfried Internet noch entstammt das „Weltnetz“ (NPD) dem kranken Geist eines ROLF MAO aus Schleswig-Lolstein. Die Anfänge des Internets liegen vielmehr im Dunkeln bzw. auf dem dunklen Kontinent. In Kenia schuf der Schafszüchter und Hirsehirte (fuck, vertauscht!!) Kkhann Mbotoko das Internet eher zufällig, nebenbei und unabsichtlich beim Hirse füttern und Schafe pflügen. So revolutionierte er letztendlich die Weltgeschichte und seine Erfindung metastasierte sich jauchzend über den gesamten Globus. Also genauso wie die Menschheit, nur (etwa) 10.000 Jahre später und mit weniger Sperma, aber genauso vielen Viren. „Das Internet ist wie meine Tochter: ein ungewollter Unfall, doch trotzdem irgendwie ganz gut“, so der Professor für Hardwarehermeneutik, Dr. Johann Spleiß, von der Universität im Habbo-Hotel

In den Anfangszeiten des Internets bildete man noch eher zaghaft Fahrgemeinschaften in das Cyberspace. Heute ist das jedoch Standard.

In den Anfangszeiten des Internets bildete man noch eher zaghaft Fahrgemeinschaften in das Cyberspace. Heute ist das jedoch Standard.

Warum wurde das Internet so populär?

Ganz allgemein lässt sich sagen, dass mit dem Internet eine Lücke geschlossen wurde. Schon Philosophen von der Antike (Nietzsche, Hegel) bis hin zur Neuzeit (Sokrates, Demokrit) (fuck, vertauscht!!) sehnten sich nach einem „gewalt’gen Buche, in welchem uns offenbart wird der kurioseste Porno, das süßeste Katzenfoto sowie die peinlichste MySpace-Seite von einer Provinzmetal-Band!“ (Quelle: Nietzsches Papa, Tagebuch, S. 717, unten links, 2x klopfen) Mit diesem Internet konnte der Almanach der Belanglosigkeit jedem zugänglich gemacht werden. Total irre: Manche Wissenschaftler bemerken einen proportionalen Anstieg zwischen Verlegung von DSL-Kabeln und Internetnutzung. Ob zwischen diesen – auf den ersten Blick ganz unterschiedlichen – Faktoren möglicherweise doch ein merkwürdiger und ROFL-würdiger Zusammenhang besteht, vermag die Wissenschaft noch nicht zu sagen.

Ich habe mir ein Internet gekauft. Was muss ich beachten?

Erschreckend wenig. Achten Sie darauf, dass Ihr Internet genug Wasser und Auslauf hat. Dann starten, Kupplung langsam kommen lassen, freie Fahrt. Vor Stoppschildern oder WikiLeaks ggf. knackig bremsen. Gerade beim Aufrufen von pornografischen Inhalten ist ein kurzer Seitenblick empfehlenswert, um sicher zu gehen, dass sich keine spannende Schwiegermutter im toten Winkel befindet.

Facebook, Twitter, Schufa, GEZ… fuck! Sagt mal, muss ich mich da überall anmelden?

Nein, doch es wäre empfehlenswert. Denn wer kennt das nicht: Man steht nackig im Flur und ejakuliert gerade freudig in eine Steckdose. Und auf einmal klingelt der Twitter-Kontrolleur (alternativ auch der Spacko von der GEZ) und will offiziell abchecken, dass Sie auch brav Ihre Tweetgebühren begleichen. Entwarnung: Sie müssen den Kontrolleur nicht in Ihre Wohnung lassen (und die Steckdosen nimmt Ihnen auch keiner weg). Es gibt auch ein paar Tricks, um das unwürdige Spektakel zu umgehen. Tun Sie (evtl. mithilfe einer gemieteten Freundin?) einfach so, als hätten Sie ein erfülltes und normales Sozial- und Liebesleben. Niemand wird Sie dann je wieder verdächtigen, dass Sie auf Twitter angemeldet sind.

Das Internet ist wie Literatur. Am Ende ist man eh immer verzweifelt.

Das Internet ist wie Literatur. Am Ende ist man eh immer verzweifelt.

Hat das Internet auch etwaige negative Aspekte?

Es ist verlockend, einfach „Finden Sie es doch selber raus, Sie feiges Arschloch!“ zu schreiben, doch Leserbeleidigung ist in Zeiten, wo Zeitschriften und Magazine eh nur noch Ihren Leser beleidigen (wenn auch unfreiwillig), ziemlich passé (frz.: „scheiße und kacke und doof und scheiße“). Deshalb lassen Sie es sich gesagt sein: Alle Gerüchte über das bösartige Internet sind übertrieben. Das Internet ist im Großen und Ganzen auch nicht anders als ein beliebiger Heimatverein: Jeder Zweite züchtet Kaninchen, jeder Dritte wählt deutschnational, jeder Vierte befummelt Kinder. Negativ ist das allerdings bloß, sofern Sie ein Kind oder Kaninchen sind. Falls dem nicht so ist: Viel Spaß im Netz und freie Fahrt!

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Ein Kommentar zu “Mit einem lauten Hoppla durchs Computerzeitalter!

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