Sieben Tage

Sie brauchte nicht viel

aber was sie brauchte, war Geld.

Sie sah, dass sie ihm gefiel,

und er sah, dass er ihr gefällt.

Er besuchte Jagdvereine

als hätte er keine Geldsorgen

Und so spreizte sie ihre Beine,

ertrug die Brunftschreie am Morgen.

Er laberte viel so am Tag,

und nur wenig imponierte ihr.

Doch – so sagt der Vertrag –

zum Bewundern war sie ja hier.

Er führte sie aus,

meist nur in’s Ecklokal.

Sie wollte hier raus,

doch das war ihm egal.

Ihn störte fast gar nichts,

nur ihre falschen Nägel mit dem Lack.

Die er ihr dann abriss,

am siebten und letzten Tag.

Er schickte sie fort,

eine Woche wie im Flug.

Er fuhr mit dem Leben fort

und sie mit dem Zug.

2 thoughts on “Sieben Tage

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